Endlich mal wieder ein Bass :-)
design:
Die Form des Fucktor finde ich
nach wie vor gelungen, auch wenn sie scheinbar doch ein wenig polarisiert.
Für die Viersaiter-Version gab es ein paar kleine Anpassungen im Entwurf.
Der Korpus wurde insgesamt etwas schmaler gemacht, im Bereich der Hörner
noch etwas mehr als im hinteren Teil. Die Anschrägung unter dem Steg
entfällt. Der Korpus wird chambered.
Ich nutze die Tatsache, dass die Bridge sowohl eingehängte Saiten als auch String-Through-Body unterstützt, um den direkten Vergleich zu ermöglichen.
materials:
Eine satte Korpusdecke aus einheimischer
Walnuss auf ebenfalls einheimischer Esche. Es gibt leichtere Hölzer,
aber dank der Kammerfräsungen bleibt das im Rahmen.
Der Hals ist aus geriegeltem Ahorn, stehende Jahresringe und gesperrt mit einem Furnier in schwarzer Eiche. NoRay-Kopfplatte mit Deckfurnier aus Nuss und ein Griffbrett aus Zwetschge vervollständigen den hölzernen Teil.
construction:
Es gibt ein paar Bilder zum Bau. Es gibt keine
Besonderheiten in der hölzernen Konstruktion, einfach nur ein schlichter
Bass.
Wie schon bei dem Fünfsaiter kommen zwei Bassbars zum Zuge, diesmal Bassculture von Christoph Dolf. Um einen guten optischen Kontrast zur Nussdecke zu bekommen, habe ich mich für Gehäuse aus Ahorn entschieden.
Pro Pickup werden vier Anschlüsse herausgeführt. Die Schaltung ist sehr schlicht: Jeder PU kann seriell/parallel umgeschaltet werden. Balance, Noll TCM2, Mastervolume und fertig ist die Laube.
Bei der Hardware probiere ich etwas neues: Diesmal stammt alles von Hipshot und ist in mattchrom gehalten. Halboffene Ultraligt-Mechaniken, Potiknöpfe und die oben schon erwähnte Bridge aus Alu. Das ganze macht auch bei genauerer Betrachtung einen hervorragenden Eindruck.
lessons
learned:
Dass die verwendeten Hölzer gewichtsmäßig nicht in der Balsa-Klasse
liegen, weiss ich schon seit dem Bau der CeeJot2. Alles weitere dann, wenn
es passiert ist :-)